Buchrezension: Die unendliche Geschichte

Ich möchte euch heute mit einer kurzen Rezension in die Welt des Klassikers „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, erschienen im Thienemann Verlag, entführen.

Inhalt:

Bastian Balthasar Bux, Schulaußenseiter, stolpert zufällig in das Antiquariat Karl Konrad Koreanders wo er von einem Roman welchen der Antiquar auf seinem Sessel liegen hat geradezu magisch angezogen wird. Es kommt wie es kommen sollte, Bastian macht sich mit dem Buch aus dem Staub. An einem ruhigen Platz angekommen, beginnt Bastian damit das Buch zu lesen. Das dies der Beginn eines großen Abenteuers ist konnte er da noch nicht ahnen. Phantasien wird durch das „Nichts“ bedroht, woher es kam weiß keiner so genau – dafür wissen alle umso genauer was es anrichtet – alles verschwindet einfach, als ob es nie dagewesen war. Wir treffen auf eine Gruppe Reisender, welche unterwegs ist zum „Elfenbeinturm“, dem Mittelpunkt Phantasiens, um dort bei der kindlichen Kaiserin um Hilfe zu ersuchen. Da die kindliche Kaiserin an einer mysteriösen Krankheit leidet wird ein Bote ausgeschickt um AURYN, das Zeichen der Kaiserin, an Atréju zu überbringen. Atréju, vom Volk der Grünhäute, wird von der kindlichen Kaiserin auf die „große Suche“ geschickt.

Meinung:

Ich liebe dieses Buch! Ganz einfach 🙂 Die unendliche Geschichte war mit eines der ersten Bücher das ich überhaupt gelesen habe, von daher fällt es mir hier tatsächlich schwer Objektiv zu bleiben. Michael Ende hat hier meiner Meinung nach ein unglaublich vielschichtiges und intelligentes Buch geschrieben, ein Buch das süchtig macht. Obwohl ich das Buch mittlerweile bestimmt zwanzig Mal gelesen habe, entdecke ich doch jedes Mal neue Details. Gerade jetzt beim Schreiben der Rezension, vielleicht auch durch „Die Götter von Asgard“ auf nordische Mythologie getrimmt, sticht für mich die parallele des AURYN zur Midgardschlange welche ja ebenfalls die ganze Welt umspannt auf. Ende beschreibt die Welt Phantasiens mit einem unglaublichen Detailreichtum was es immer wieder zu einer Freude macht dieses Buch zu lesen. Auch die Idee des „Buches im Buch“, welche die Grenzen zwischen Bastians Welt und Phantasien verschwimmen lässt trägt für mich zum unverwechselbaren Charakter des Buches bei.

Autor:

Michael Ende (*1929 † 1995) war ein leider viel zu früh verstorbener deutscher Schriftsteller. Seine Romane wie „Die unendliche Geschichte“, „Jim Knopf“ oder „Momo“ zählen zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbüchern, und werden international verkauft.

Buch:

Die unendliche Geschichte, erschienen im Thienemann-Esslinger Verlag, 480 Seiten, ISBN 978-3-522-17684-2

© Bilder by Thienemann-Esslinger Verlag