Rezension: Dark Matter. Der Zeitenläufer – Blake Crouch

Dark Matters, der Zeitenläufer von Blake Crouch, erschienen im Goldmann Verlag, ist mir im Hugendubel ins Auge gesprungen. Ein absoluter Spontankauf. Heute stelle ich euch das Buch vor.

Inhalt:

Jason Dessen, College-Professor, verheiratet, lebt mit Frau und einem Sohn ein glückliches ruhiges Leben, bis ein Barbesuch alles verändert. Ein Unbekannter zwingt ihn mit vorgehaltener Waffe, erst in ein Lagerhaus zu fahren und sich zu entkleiden um ihm anschließend eine Substanz zu injizieren. Als Jason aus der folgenden Bewusstlosigkeit erwacht, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Jason, vollkommen desorientiert versteht gar nicht, wie ihm geschieh, wo er ist und wer der Fremde ist. Es gelingt ihm, aus der unbekannten Einrichtung zu entkommen, und er macht sich auf den Weg nach Hause. Bloß das es nicht mehr sein Zuhause ist. Sicher, sein Schlüssel sperrt, sein Name steht an der Wohnung und die Telefonnummer ist die gleiche, sonst ist aber alles anders. Die Wohnung wirkt, als ob er nie verheiratet war, und sein Sohn scheint auch nicht zu existieren. Jason flüchtet aus der Wohnung und begibt sich in ein Krankenhaus, um sich untersuchen zu lassen. Nachdem man in der Klinik keinerlei Erklärung für sein Verhalten oder eine mögliche Erkrankung findet, beschließen die Ärzte, ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Da Jason dies verhindern will, flüchtet er aus dem Krankenhaus, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. In der Welt in welcher er erwacht ist, ist er der gefeierte Atomphysiker, gegen dieses Leben hatte er sich eigentlich zugunsten seiner Familie entschieden, seine Frau Daniela ist mit seinem ehemaligen Zimmerkameraden zusammen, kurz um, es entspricht nicht vieles der Realität, welche Jason gewohnt war. Jason entschließt sich, Daniela aufzusuchen, in der Hoffnung das sie ihm weiter helfen kann.

Meinung:

Anders als erwartet! Aufgrund des Covers und des Klappentextes, bin ich von einem klassischem Science Fiction Romanes ausgegangen, was Dark Matters meiner Meinung nach nicht ist. Dark Matters ist mehr eine rasante Geschichte über Raum-Zeit, Quantentheorien und parallele Welten, die aber im wissenschaftlichen Teil nicht extrem in die Tiefe geht. Dem Titel „Dark Matters“ zu deutsch dunkle Materie, wird der Roman nicht gerecht, diese spielt schlicht keine Rolle. Dafür aber aktuelle Themen wie Schrödingers Katze und Paralleldimensionen. Im großen und ganzen aber eine interessante Abwechslung, die sich extrem flott liest und nicht an Spannung vermissen lässt. Erinnert etwas an eine Achterbahnfahrt.

Autor:

Blake Crouch, geboren 1978 in Norh Carolina US, studierte englische Literatur und kreatives schreiben. Blake ist verheiratet, arbeitet in einer Patentrechtefirma und schreibt nebenher.

Buch:

Dark Matter: Der Zeitenläufer von Blake Crouch
erschienen März 2017 im Goldmann Verlag,
416 Seiten, Paperback ISBN: 978-3-442-20512-7

© Bilder by Goldmann Verlag

Rezension: Sturm – Uwe Laub

Heute stelle ich euch „STURM“, den neuen Dystopie-Thriller von Uwe Laub, erschienen 2018 im Heyne Verlag vor.

Inhalt:

International häufen sich unerklärliche Wetterphänomene. In Berlin fegt während eines Herta Spiels ein Tornado quer über das Olympiagelände Berlins und zerstört weite Teile des Stadions. In Sibirien setzt Tauwetter ein und lässt die Tundra mit ihrem jahrhunderte altem Permafrostboden auftauen. Als dann auch noch ein Tornado der Kategorie 6, sich der US-Ostküste nähert, kommt schnell der Verdacht auf, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Daniel Bender, Wetterexperte und ehemalige TV-Bekanntheit stellt recht schnell parallelen zu seinen Studien über Wettermanipulation fest. Schauplatzwechsel: Laura Wagner, Assistentin in einer Technologiefirma, erhält von ihrem Chef kurz vor seiner Ermordung einen USB-Stick mit mysteriösen Daten. Was weiß der US-Geheimdienst, und warum haben die Chinesen so großes Interesse an der Technologie der Firma für welche Laura arbeitet? Das Wetter verschlimmert sich rasant, Blizzards gehen über Deutschland nieder und Laura sitzt in ihrer Firma fest. Als dann plötzlich auch noch Lauras Sohn entführt wird, ist das Chaos komplett.

Meinung:

Großartig. Ein STURM ist ein Dystopie-Thriller ganz nach meinem Geschmack. Laub schafft hier ein Bedrohungsszenario, das beängstigend real erscheint. Detailreiche Beschreibungen, gerade des Tornados im Berliner Olympiastadions lassen den Leser noch intensiver eintauchen. Aber auch die Darstellung der anderen Wetterphänomene erscheint plausibel und erschreckend realistisch. Richtiggehend beklemmend habe ich schließlich die Szene empfunden, in welcher Laura alleine und verloren durch einen Blizzard stapft. Die Hauptfiguren empfinde ich glaubhaft beschrieben, etwas unrealistisch empfand ich lediglich die Darstellung der Kampfszenen im Showdown im STURM.

Ich persönlich hatte das Vergnügen Uwe Laub auf der Leipziger Buchmesse persönlich bei einem Interview/Lesung zu treffen. Von ihm selbst vorgelesen und anschließen im Interview noch angereichert hat es für mich das Leseerlebnis noch einmal verstärkt und vertieft. Abgerundet wurde das Treffen für mich dann auch noch mit einem Autogramm von ihm 😊

Autor:

Uwe Laub wurde 1971 in Rumänien geboren. Er war zwei Jahre alt, als seine Eltern mit ihm nach Deutschland zurückkehrten. Laub arbeitete zuerst mehrere Jahre im Pharma-Außendienst, seit 2010 führt er das Unternehmen eigenständig. Seine Liebe gilt dem Schreiben. Für den Wissenschafts-Thriller »Sturm« hat Uwe Laub jahrelang recherchiert.

Weitere Rezensionen zu STURM:

Eine weitere Rezesion des Buchs findet ihr übrigens bei Gabi im Laberladen

Buch:

Sturm ist Anfang März 2018 im Heyne-Verlag erschienen.
ISBN: 978-3-453-41980-3, erhältlich auf allen bekannten Plattformen.

© Bilder by Randomhouse / Heyne / Sebastian Haeutle
© Autorenprofil by Randomhouse / Heyne

Rezension: Der letzte seiner Art – Andreas Eschbach

Heute gibt es die Rezension zu „Der letzte seiner Art“ von Andreas Eschbach, erschienen im Lübbe Verlag.

Inhalt:

Duane Fitzgerald, der in einem kleinen irischen Fischerdorf lebt, hütet ein Geheimnis.  Ein Geheimnis das faszinierend und erschreckend zu gleich ist. Duan wurde vom Militär aufgerüstet – geUpgraded. Mit Hilfe der modernen Technologie kann er besser sehen, schneller laufen und besser hören als jeder gewöhnliche Mensch. Kurz um, der perfekte Elitekämpfer. Doch es ging etwas schief und das Experiment wurde abgebrochen und aufgegeben. Das Militär ermöglicht es ihm an einem Ort seiner Wahl zu leben, wenn er dafür über das Experiment Stillschweigen bewahrt. Doch es kommt anders, ein Journalist taucht auf und beginnt Fragen zu stellen, für ihn lebensnotwendige Lieferungen bleiben aus und auf einmal wird Duan beschossen und eine Jagd um Leben und Tod beginnt.

Meinung:

Gewohnt hohe Eschbach-Qualität. Sehr ausführliche realistisch klingende Beschreibungen der Biomodifikationen des Protagonisten. Eschbach zeigt gleich zu Beginn die schwächen und Probleme dieser Technologie auf – Duane kann sich anfangs nicht bewegen, da die Batterie, welche die Motoren in seinem Körper steuert einen Wackelkontakt hat. Grundsätzlich wirkt die Technologie, welche in Duane verbaut wurde deutlich in die Jahre gekommen, und es wird deutlich das Duane eigentlich „veraltet“ ist. Eschbach wirft hier gleich die Frage auf „was ist wenn die Technologie in mit veraltet ist?“. Es werden gerade zu Horrormäßig anmutende Operationen beschrieben, bei welchen Duane umgebaut wird,  und das ohne sich zu sehr in überflüssigen Details zu verlieren. Das der Protagonist dann auch noch Seneca liest und das Ganze von der philosophischen Schiene her angeht, rundet die Geschichte ab. Bei mir wurde das Buch am ersten Abend komplett leergelesen, kurz um ein sehr kurzweiliger Roman, mit dem man definitiv Spaß haben kann.

Autor:

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Eschbach wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet und gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Das Jesus Video“, „Eine Billionen Dollar“ und sein Debütroman „Die Haarteppichknüpfer“. Seit einigen Jahren schreibt er auch Bände für die SF-Reihe Perry Rhodan.

Buch:

Der Roman „Der letzte seiner Art“ ist erschienen bei Bastei-Lübbe, 350 Seiten, ISBN: 978-3-404-15305-3. Alternativ greift ihr auf das von Martin May gesprochene wunderbare Hörbuch zurück (ISBN 978-3785713952)

© Bilder und Autorenprofil by Bastei-Lübbe Verlag / © Autorenfoto Olivier Favre 

Buchrezension: Die unendliche Geschichte

Ich möchte euch heute mit einer kurzen Rezension in die Welt des Klassikers „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, erschienen im Thienemann Verlag, entführen.

Inhalt:

Bastian Balthasar Bux, Schulaußenseiter, stolpert zufällig in das Antiquariat Karl Konrad Koreanders wo er von einem Roman welchen der Antiquar auf seinem Sessel liegen hat geradezu magisch angezogen wird. Es kommt wie es kommen sollte, Bastian macht sich mit dem Buch aus dem Staub. An einem ruhigen Platz angekommen, beginnt Bastian damit das Buch zu lesen. Das dies der Beginn eines großen Abenteuers ist konnte er da noch nicht ahnen. Phantasien wird durch das „Nichts“ bedroht, woher es kam weiß keiner so genau – dafür wissen alle umso genauer was es anrichtet – alles verschwindet einfach, als ob es nie dagewesen war. Wir treffen auf eine Gruppe Reisender, welche unterwegs ist zum „Elfenbeinturm“, dem Mittelpunkt Phantasiens, um dort bei der kindlichen Kaiserin um Hilfe zu ersuchen. Da die kindliche Kaiserin an einer mysteriösen Krankheit leidet wird ein Bote ausgeschickt um AURYN, das Zeichen der Kaiserin, an Atréju zu überbringen. Atréju, vom Volk der Grünhäute, wird von der kindlichen Kaiserin auf die „große Suche“ geschickt.

Meinung:

Ich liebe dieses Buch! Ganz einfach 🙂 Die unendliche Geschichte war mit eines der ersten Bücher das ich überhaupt gelesen habe, von daher fällt es mir hier tatsächlich schwer Objektiv zu bleiben. Michael Ende hat hier meiner Meinung nach ein unglaublich vielschichtiges und intelligentes Buch geschrieben, ein Buch das süchtig macht. Obwohl ich das Buch mittlerweile bestimmt zwanzig Mal gelesen habe, entdecke ich doch jedes Mal neue Details. Gerade jetzt beim Schreiben der Rezension, vielleicht auch durch „Die Götter von Asgard“ auf nordische Mythologie getrimmt, sticht für mich die parallele des AURYN zur Midgardschlange welche ja ebenfalls die ganze Welt umspannt auf. Ende beschreibt die Welt Phantasiens mit einem unglaublichen Detailreichtum was es immer wieder zu einer Freude macht dieses Buch zu lesen. Auch die Idee des „Buches im Buch“, welche die Grenzen zwischen Bastians Welt und Phantasien verschwimmen lässt trägt für mich zum unverwechselbaren Charakter des Buches bei.

Autor:

Michael Ende (*1929 † 1995) war ein leider viel zu früh verstorbener deutscher Schriftsteller. Seine Romane wie „Die unendliche Geschichte“, „Jim Knopf“ oder „Momo“ zählen zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbüchern, und werden international verkauft.

Buch:

Die unendliche Geschichte, erschienen im Thienemann-Esslinger Verlag, 480 Seiten, ISBN 978-3-522-17684-2

© Bilder by Thienemann-Esslinger Verlag

Meine meistgelesenen HP Fanfictions

Hier jetzt endlich auch mal über meine von mir am meisten gelesenen Harry Potter Fanfictions. Für alle die Fanfiction noch nicht kennen, erst mal ein kurzer Überblick:

Fan-Fiction/Fanfiction oder kurz Fanfic oder auch nur FF, deutsch manchmal auch Fanfiktion oder Fangeschichte(n) ist die Bezeichnung für Werke, die von Fans zum Beispiel eines Films, einer Fernsehserie, von Büchern etc. oder auch real existierender Menschen (z. B. von bekannten Schauspielern, Musikern oder Sportlern) erstellt werden, welche die Protagonisten und/oder die Welt dieses Werkes bzw. die jeweiligen Personen in einer neuen, fortgeführten oder alternativen Handlung darstellen. Soweit mal die Wikipedia 😉

Harry Potter Fanfictions

Sonne über Britannien Reihe

Mittlerweile meine Lieblingsfanfiction ist ein Zweiteiler „Sonnenuntergang über Britannien“ und „Sonnenaufgang über Britannien“ welche von der lieben AngyAngel ins deutsche übersetzt wurde. Was wäre wenn Harry bisher gar nicht sein gesamtes magisches Potential hätte nutzen können? Was wäre wenn wenn Harry den Kampf gegen den dunklen Lord scheinbar aufgibt uns sich bereit macht das Land zu verlassen? Es bilden sich neue Allianzen, es gibt neue Verbündete und es wandeln wichtige Personen in unerwartete Richtungen. Dark-Ron, Dark-Dumbledore HP/HG

Ihr findet die deutsche Übersetzung hier:
Sonnenuntergang über Britannien
Sonnenaufgang über Britannien

Harry Potter und der Stab der Gründer

Der Stab der Gründer dürfte war für mich einer der Einstiege in die Welt der Fanfictions. Originalbeschreibung: Das fünfte Schuljahr war eine Katastrophe für Harry. Sirius ist tot und dem Jungen der lebt wurde eine Bürde auf die Schulter gelegt, die jeden Menschen in den Wahnsinn treiben würde. Die Frage ist also, was bringt das neue, das sechste Schuljahr für Harry, jetzt da die Zaubererwelt endlich einsieht, das Voldemort wieder da ist. Muss der die Bürde der Prophezeiung wirklich alleine tragen? Harry-Supernatural, HP/GW, HG/OC. Die Gründer spielen ebenfalls eine Rolle, sehr humorvolle Geschichte.

Die Storry findet ihr hier Hp und der Stab der Gründer

Harry Potter und die Lordschaft von Scyde

Harry landet wegen der Anwendung des Cruciatus auf Ron in Azkaban. Wie konnte es dazu kommen? Wen lernt Harry in Azkaban kennen? Wer ist der Mächtige Lord Scyde der Dumbledore, das Ministerium und Voldemort gleichermaßen in den Wahnsinn treibt? Ist er wirklich der dunkle Fürst und Regent über die scydischen Inseln oder was steckt hinder dieser mystischen Gestalt? Warum zerstreitet sich der halbe Orden mit Dumbledore? HP/OC HG/?? 

Ihr findet die Story von Heiko2003 hier: Harry Potter und die Lordschaft von Scyde

Amulett of Time Saga

Die Amulett of Time Saga, geschrieben von Luna the Moonmonster – übersetzt von Kernchen, bringt die original Handlung der Harry Potter Bücher auf eine faszinierende Art und weiße durcheinander. Was wen alles was passiert ist einem großen Zweck folgt? Was macht das goldene Trio bei den Gründern von Hogwarts? Was hat Harry mit Galatea, der Tochter von Rowena Ravenclaw zu tun? Woher stammt eigentlich das dunkle Mal? Sind die unverzeihlichen Flüche wirklich unblockbar? Kann Severus Harry jemals verzeihen? Wie wurde eigentlich der Orden des Phönix gegründet und wann? Woher stammt eigentlich Fawkes? Kommt mit auf eine spannende Reise durch die Zeit. HP/OC später HP/GW, HG/RW, Trio supernatural

Ihr findet die Story bei fanfiction.net:
Amulet of Time I : Die Zeit der Gründer
Amulet of Time II : Zwei Welten, Zwei Kriege
Amulet of Time III : Der Wolf und der Pelikan
Amulet of Time IV : Hier und wieder zurück 

Buchrezension: MUC – München 2100 Anna Mocikat

Ich möchte euch heute eine kurze Rezension über die Dystropieromanreihe MUC der Autorin Anna Mocikat erschienen im Droemer-Knaur Verlag da lassen.

Inhalt:

München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Pia, eine der wenigen verbleibenden überlebenden aus einem Dorf in den Bergen, macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder, welcher sich vor einiger Zeit auf den Weg in die sagenumwobene Stadt MUC gemacht hat. Pia erreicht nach einer langen Reise schließlich die Stadt MUC, die Überreste der alten Stadt München, und findet dort eine Drei-Klassen-Gesellschaft vor. Sie schließt sich schlussendlich den Menschen im Untergrund der Stadt an, welche sich in den ehemaligen U-Bahnschächten und Abwasserkanälen eingerichtet haben. Eines der vorherrschenden Themen ist die Jagd nach Nahrungsmitteln und Technologien aus der „alten Zeit“ und der ständige Konflikt der Gesellschaftsschichten in MUC.

Meinung:

Anna Mocikat hat mit MUC meiner Meinung nach eine sehr spannende, glaubwürdige Zukunftsvision geschaffen, welche gut die Waagschale zwischen Spannung und ruhigen Passagen hält. Für mich als Münchner finden sich immer wieder liebevolle bekannte Details aus dem „alten München“ welche immer wieder zum schmunzeln führen. Die Figuren kommen authentisch rüber und wirken nicht überzeichnet. Die weiteren Bände der Reihe führen uns in andere Gegenden des ehemaligen Deutschlands und es gibt einige Überraschungen zu entdecken.

Autorin:

Anna Mocikat, geb. 1977, ist Absolventin der Drehbuchwerkstatt München und arbeitete mehr als zehn Jahre lang als Drehbuchautorin und Gamewriterin, ehe sie sich ihren Jugendtraum wahr machte und mit »MUC« ihren ersten Roman veröffentlichte. Seitdem arbeitet sie hauptberuflich als Schriftstellerin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Hunden in South Carolina, USA.

Anna findet ihr in ihrem Blog http://annamocikat.de/ oder auf Twitter @anna_mocikat

Bücher:

Die Reihe MUC besteht mittlerweile aus drei Printbüchern und mehreren nur als eBook erschienenen Zusatzgeschichten.

Printbooks

Band 1: MUC ISBN: 978-3-426-51540-2
Band 2: MUC – Die verborgene Stadt ISBN: 978-3-426-51757-4
Band 3: MUC – Das Geheimnis von Utilitas ISBN: 978-3-426-21645-3

alle erschienenbei Knaur Tb.

eBooks

Robins Reise ISBN: 978-3-426-43405-5
Das große Sterben ISBN: 978-3-426-43406-2
Falks Mission ISBN: 978-3-426-43404-8
Der Wächter ISBN: 978-3-426-43407-9

alle erschienen bei Knaur eBook

© Bilder und Autorenprofil by Droemer-Knaur-Verlag

Shoppingliste 2017 – neue Bücher

Zwar etwas spät dran, aber hier mal als kleinen Überblick die Bücher die sich 2017 neu bei mir eingefunden haben. Über einige dieser Bücher werde ich in den nächsten Wochen sicher auch noch bloggen.

  • H2O – Das Sterben beginnt von Pala, Ivo
  • Spectrum von Cross, Ethan
  • Murder Park von Winner, Jonas
  • Submarin von Eschbach, Andreas
  • Xiang von Anna Mocikat
  • Arctic Fire: Thriller von Reilly, Matthew
  • Netwars – Der Code von Coleman, M. Sean
  • Sit Happens von Hawkeye, Timber
  • Flowertown: Die Sperrzone von Redling, S.G.
  • Ein teurer Tod: Thriller von Cook, Robin
  • Testphase von Cook, Robin
  • Obsidian – Kammer des Bösen von Preston, Douglas und Child, Lincolen
  • Harry Potter and the Philosopher’s Stone. Ravenclaw Edition von Rowling, Joanne
  • Saphirtränen von Jennifer Jäger
  • Zwei Kontinente auf Reisen von Jenny Karpe
  • Melodie der Finsternis von Jennifer Jäger
  • MUC – Das Geheimnis von Utilitas von Mocikat, Anna
  • Blutiger Winter von Tom Callaghan
  • Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek
  • Flug 39 von Phillip P. Peterson
  • Blow Out von Uwe Laub

Stephen King

Mir fällt grade beim schreiben auf das sich doch eine ganze Menge neuer Stephen Kings eingefunden haben, deswegen liste ich die mal seperat:

  • Sie
  • Revival
  • Langoliers
  • Todesmarsch
  • Mr. Mercedes
  • Es

Leipziger Buchmesse 2018 #lbm18, ein Rückblick

Zurück von der Leipziger Buchmesse 2018. Mal ehrlich, nach der Frankfurter Buchmesse 2017 war mir ja im Grunde genommen klar was in Leipzig auf mich zukommt. Die Realität sah dann noch etwas anders aus.

Freitag:

7:00 Uhr am Hauptbahnhof München gewesen, Zug tatsächlich pünktlich, ab Erfurt Schneegestöber. Soweit so gut, im Schnee ins Hotel – Koffer abgestellt und direkt ab auf die Messe. Erster Weg war dann in Halle 3 zum Stand von Droemer-Knaur, für mich immer einer der Dreh- und Angelpunkte der Messen. Dort direkt Liza Grimm aka Jennifer Jäger getroffen und gleich mal das erste Autogramm in ihrem neuen Buch „Die Götter von Asgard“ bekommen. Direkt weiter und rechtzeitig zur Lesung von der bezaubernden Petra Hartlieb in Halle 5 angekommen und direkt noch ein Autogramm abgestaubt. Direkt im Anschluss ging es weiter ins Messestudio von 3sat zu einem Interview mit Andreas Eschbach zum Thema „Die Kraft des Utopischen“. Hier dann auch direkt die nächsten Autogramme in seinen Büchern „Eine Billionen Dollar“ und „König für Deutschland“ gesammelt 🙂 Aber damit nicht genug, der Zeitplan war straff, es ging direkt weiter zur Lesung „Sturm“ des Autors Uwe Laub. Für den späten Nachmittag stand dann noch die Verleihung des „Autorenwelt-Rings“ an Jasmin „Zippi“ Ziperling, die gute Seele der Federwelt auf dem Programm. Schön war´s 😀 Für den Abend hatte ich mir dann eigentlich vorgenommen zur Lesung #9lesen im Rahmen von „Leipzig liest“ zu gehen. Schlussendlich sind wir zwar im gleichen IrishPub wie die Lesung gelandet, kamen aber mangels freier Sitzplätze nicht mehr in den Keller. Also mit Kilian Braun, einem Autor aus München den ich zufällig über Twitter kennengelernt hatte, an die Bar gesetzt und den Abend ruhig ausklingen lassen.

Samstag:

Der Samstag stand eigentlich ganz im Zeichen der #Rumtreiber, der Community von Liza Grimm, begann aber mit einem absoluten Highlight! Pünktlich auf der Messe gewesen und mit dem Gong Punkt 10:00 in Halle 3 gewesen, als aller erstes zum Stand von Droemer-Knaur, und wer sitzt da? Mr. ich hab die längste Messeautogrammschlange himself, Sebastian Fitzek :O Ergebnis waren dann gleich ein signiertes Buch und eine Autogrammkarte. Und das in unter 60 Sekunden anstehen.  Direkt im Anschluss hab ich mich dann mit einer Rumtreiberin getroffen, mit der ich dann eigentlich auch den restlichen Tag über die Messe gezogen bin. Da soll noch einer sagen, das dass Internet einsam macht 😉 Pünktlich im 13:00 waren wir dann bei der Lesung von Liza Grimm aus ihrem neuen Roman  „Die Götter von Asgard“ . Ich hab schon lange niemanden mehr gesehen der so authentisch aufgetreten ist wie Liza. Nervös, aber anderseits auch sehr souverän hat Liza dann ihre erste Livelesung des neuen Buches gemeistert.  Den restlichen Nachmittag sind wir dann einfach über die Messe gelaufen und haben die Messe genossen und uns die Cosplayer angesehen.

Da war noch was:

Ach so, Samstag war dann der Tag von #Apokaleipzig, dem absoluten Winterschneechaos ever. Es hatte eigentlich von Freitagvormittag bis Samstagabend durchgängig geschneit, und dementsprechend ging Bahn- und Straßenmäßig nicht mehr viel. Leute saßen teilweise 12-13 Stunden im Zug um nach Leipzig zu kommen, und die Zeitpläne der Messe hat das ganz schön durcheinandergewirbelt. Den Abend verbrachte ich dann auch im Hotel, Füße erholen und mal etwas ausspannen.

Sonntag:

Es hatte übernacht aufgehört zu schneien und hatte in der Früh sogar Sonnenschein. An Tag 3 stellt sich dann schon immer Routine ein. Pünktlich 10:00 Uhr an der Messe, und eigentlich direkt zu einem Vortrag des Buchhändlers Linus Giese mit einem Slot zum Thema „Mehr Mut beim Bloggen“. Sehr spannender Vortrag/Gespräch im Rahmen der „buchmesse:blogger sessions 18“.  Mittags dann zum zweiten #Potterhead Treffen auf der Messe, Gruppenfoto gemacht, dieses Jahr dort aber niemanden getroffen den ich kannte. Nach dem Treffen gleich in der Glashalle geblieben und den Chor der Buchmesse angesehen, eine schöne Abwechslung zum normalen Messetrubel. Danach zu einem zweiten Vortrag im Rahmen der Bloggersessions zum Thema „Sicher im Netz“ von Susanne Kasper gegangen. Der Slot war für mich zwar nichts neues, ich habe den Vortrag aber als sehr guten Überblick zum Thema Netzsicherheit empfunden. Gute Tipps für nicht so IT-Affine Leute. Sehr nützlich.  Danach den Tag mit gemütlichem rumschlendern auf der Messe verbracht. Auf dem Heimweg hat mich dann die #Apokaleipzig selbst voll erwischt, der Zug war zwar pünktlich in Leipzig, konnte aufgrund von fehlendem Personal aber erst mal nicht weiterfahren. Ergebnis +60 Minuten bis München.